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Farbprofile & ICC-Profile

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  • Ergänzung Softproof

    Bin gerade über den Beitrag gestolpert und fand vor allem euren Hinweis wichtig, dass man sich bei kritischen Farben nicht blind auf den Monitor verlassen sollte. Genau der Punkt geht im Alltag ja schnell unter, obwohl ihr mit dem Proof/Andruck völlig recht habt. Mich würde interessieren, wie ihr das in der Praxis handhabt: Nutzt ihr bei kleineren Jobs erst Softproof und spart euch damit ein paar Testdrucke, oder geht ihr bei heiklen Motiven trotzdem direkt auf einen echten Proof?

  • Antwort von SalierDruck:

    Guten Tag,
    vielen Dank für die Bewertung und den Kommentar!

    Zu Ihrer Frage haben wir aktuell sogar einen druckfrischen Beitrag verfasst, der den Softproof und den richtigen Andruck ausführlich gegenüberstellt. Zusammenfassend lässt sich sagen (für einen tieferen Einblick kann gerne der komplette Beitrag gelesen werden):

    Ist der Monitor korrekt kalibriert, bietet der Softproof eine gute erste Orientierung für den späteren Druck. Allerdings gibt es hierbei einige Einschränkungen.

    Ein häufig unterschätzter Faktor ist der Bedruckstoff. Gerade im lasierenden Druck spielt dieser eine entscheidende Rolle, da sowohl die Farbe als auch die Beschaffenheit des Materials das Druckergebnis maßgeblich beeinflussen.

    Zudem ist ein Softproof nur dann wirklich aussagekräftig, wenn alle Beteiligten mit identischen Monitoreinstellungen arbeiten. In der Praxis ist das jedoch selten der Fall, weshalb der Softproof nur eingeschränkt vergleichbar ist.

    Wie gehen wir also damit um?

    Die größte Herausforderung beim Softproof liegt für uns in den – meist nicht vorhandenen – einheitlichen Monitoreinstellungen auf Kundenseite. Als reine Online-Druckerei ist dies jedoch oft die einzige wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit zur Voransicht.

    Daher verfolgen wir folgenden Ansatz:

    Zunächst stellen wir unseren Kunden alle relevanten Informationen zur Verfügung. Mit der Angabe unseres ICC-Profils (ISO Coated V2) schaffen wir eine verlässliche Grundlage. Je nach gewähltem Grafikservice prüfen wir zudem, ob Farbraum und Farbprofil korrekt angelegt sind.

    Bereits während des Bestellprozesses weisen wir darauf hin, wenn das gewählte Material (z. B. eine bestimmte Folie) das Druckergebnis farblich beeinflussen kann.

    Sollten uns in der Druckvorstufe Abweichungen im Farbraum oder Farbprofil auffallen, informieren wir den Kunden entsprechend. Beim Profi-Grafikservice stellen wir zusätzlich einen „Softproof“ in Form eines Screenshots zur Verfügung. Deutliche Farbabweichungen lassen sich so bereits gut erkennen – auch wenn die Darstellung auf dem Monitor nicht exakt dem finalen Druck entspricht.

    Wenn es jedoch auf absolute Farbgenauigkeit ankommt, bieten wir zusätzlich einen Andruck an. Dieser wird bei uns nicht auf einem speziellen Proof-Drucker, sondern direkt auf dem Produktionsdrucker erstellt, der auch den finalen Auftrag fertigt. Diese Vorgehensweise hat sich als besonders zuverlässig erwiesen, da sie das tatsächliche Druckergebnis am genauesten widerspiegelt.

    Produktionsdrucker werden in der Regel zudem nicht so häufig kalibriert wie klassische Proof-Drucker – auch diesen Aspekt haben wir im Beitrag ausführlicher erläutert.

    Wir hoffen, dass diese Informationen zunächst weiterhelfen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

    Liebe Grüße
    Jessy von SalierDruck

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